Kannst du deinen nächsten Gedanken vorhersagen?

Die Symbolik der Lavalampe

Genauso wie sich die Lava ständig neu formt, verändert sich auch in uns alles. Unaufhörlich und fließend.

Ein Gedanke taucht auf und verschwindet. Ein Gefühl entsteht, verändert sich in seiner Intensität und verklingt wieder.

Gleiches gilt für körperliche Empfindungen, für innere Impulse und Gefühle. Für Freude und Leid gleichermaßen.

Nichts bleibt immer gleich. Nicht ist immer da.

Genauso wenig wie wir vorhersagen können, welche nächste Form die Lava annimmt, können wir kontrollieren, was als Nächstes in uns auftaucht.

Was wir allerdings kontrollieren können ist, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten und wie wir auf das antworten, was sich in uns zeigt.

Das gilt sowohl in Bezug auf uns selbst, als auch in Bezug auf die Beziehung zu anderen.

Wenn wir bewusst entscheiden, auf was und wie wir reagieren, verwandeln wir Reaktionen in echte Antworten. Nämlich solche, die nicht aus einem unbewusstem Reaktionsmuster, aus alten Verletzungen oder längst überholten Überzeugungen entspringen.

Die Reaktion wird zur situationsangemessenen Antwort, in unserer vollen Absicht und Bewusstsein

Die Lava: Gedanken, Gefühle, Empfindungen, Bewertungen, Impulse, innere Bilder. Sie tauchen auf, verändern ihre Form, verbinden sich, lösen sich wieder. Nichts davon bleibt für immer genau so.

Vom Beobachten zum Ausrichten

Alles was wahrnehmbar ist, kann ausgerichtet werden.

Was haben Meditation und Coaching gemeinsam?
In meiner Betrachtungsweise bildet bei beidem die Wahrnhemung den gemeinsamen Ausgangspunkt.

In der Meditation darf das, was da ist, zunächst einfach da sein. Die Meditation konzentriert sich auf das Sein selbst. (It’s about being – not about becoming).

Im Coaching gehen wir einen Schritt weiter, indem wir uns der Frage widmen, was von dem, das sich zeigt (und was sich nicht zeigt), besondere Aufmerksamkeit erfordert, um es im nächsten Schritt ausrichten zu können.

Im Coaching geht es nicht um radikale Selbstoptimierung, das Wegmachen von Ecken und Kanten oder das Erzwingen einer kompletten Neufindung. Der Ausgangspunkt ist ein ganz anderer: Das was schon da ist: wahrnehmen, anerkennen und ausrichten.

Wenn wir bemerken, was unsere Aufmerksamkeit bindet, können wir beginnen, den Fokus auszurichten und damit unser Handeln.


„Bei der Meditation geht es nicht darum, bestimmte Gefühle zu haben. Es geht nicht darum, den Geist leer zu machen oder zu beruhigen, obgleich man durch Meditation die Geistesruhe vertiefen und systematisch entwickeln kann. Vielmehr geht es in erster Linie darum, den Geist so sein zu lassen, wie er ist und etwas darüber zu lernen, wie er in diesem Augenblick ist. Keinesfalls ist das Ziel des Übens, irgendwo anders hinzugelangen, sondern es geht nur darum, sich selbst zuzugestehen, dort zu sein, wo man ohnehin ist.“
Jon Kabat-Zinn.

Du möchtest deine innere Lava erforschen?
Vielleicht ist mein Angebot etwas für dich:
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