Hi, ich bin Hanja
Trainerin, Business Coach, Yoga Lehrerin und MBSR Lehrerin (in Ausbildung).
Dich interessieren die Hard Facts? Meinen Werdegang findest du hier.
Mein beruflicher Weg führte mich von der Gesundheitsökonomie über Prozess- und Organisationsmanagement in die Personalentwicklung. Schon immer arbeite ich mit Menschen zusammen und kenne die Dynamiken aus inneren und äußeren Erwartungen, Leistungsdruck und zwischenmenschlichen Beziehungen.
Heute arbeite ich als Trainerin und Coach mit dem Schwerpunkt auf Führung, Kommunikation, Zusammenarbeit und persönlicher Entwicklung. Dabei verbinde ich Business- und Coachingwissen mit achtsamkeitsbasierten Ansätzen und körperorientierter Praxis. Ich verstehe mich dabei als Übersetzungshelferin, Raumhalterin und Impulsgeberin, wenn es darum geht, Wahrnehmbares sichtbar werden zu lassen.
Alles was sichtbar ist, kann ausgerichtet werden
Wenn du mich fragst, worum es in meiner Arbeit im Kern geht, ist meine Antwort heute diese:
Menschen mit sich selbst oder mit anderen in Kontakt zu bringen.
Meine Arbeitshaltung und Philosophie
Meine These: Je besser du mit dir selbst in Kontakt bist, desto bewusster kannst du auch anderen (Menschen und Themen) begegnen. Das schafft Raum für bewusste Entscheidungen und wirksames Handeln.
Mein Credo: Wahrnehmen. Anerkennen. Ausrichten.

Der Grundgedanke
„Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“
häufig Viktor Frankl zugeschrieben.

Die Reflexion
Agierst oder reagierst du nur?
Nicht alles, was in uns auftaucht, verlangt nach einer unmittelbaren Reaktion. Manche Reaktionen sind einfach Gewohnheit.
Die Frage ist nur: Ist es eine gute Gewohnheit oder ein automatisches Reaktionsmuster, das dir heute gar nicht mehr dient?

Das Bemerken
Zuerst steht das Bemerken.
Mit etwas Übung kannst du lernen, nicht jedem Impuls unmittelbar zu folgen, sondern bewusst zu entscheiden, ob und wie du darauf reagierst.
Wenn du den Raum bemerkst, der zwischen Reiz und Reaktion existiert, entsteht mehr innere Klarheit und du wirst dir deiner Handlungen bewusster.
Wie diese aussieht, kommt auf deine individuelle Situation an. Es könnte so etwas sein wie: Ärger, der schneller verfliegt oder gar nicht erst hochkocht. Oder mehr Mut der sich nicht mehr als Angst tarnt und zu echter Handlung führt. Mehr Souveränität in druckbelasteten Situationen. Oder etwas ganz anderes.

„Bei der Meditation geht es nicht darum, bestimmte Gefühle zu haben. Es geht nicht darum, den Geist leer zu machen oder zu beruhigen, obgleich man durch Meditation die Geistesruhe vertiefen und systematisch entwickeln kann. Vielmehr geht es in erster Linie darum, den Geist so sein zu lassen, wie er ist und etwas darüber zu lernen, wie er in diesem Augenblick ist. Keinesfalls ist das Ziel des Übens, irgendwo anders hinzugelangen, sondern es geht nur darum, sich selbst zuzugestehen, dort zu sein, wo man ohnehin ist.“
Jon Kabat-Zinn.
Die Symbolik der Lavalampe
Genauso wie die Lava sich ständig neu formt, kommt und geht, kann auch ich. nicht immer kontrollieren oder bestimmen, was in mir auftaucht. Gleichzeitig verändert sich alles, immer.
Ein Gedanke taucht auf, verschwindet. Ein Gefühl entsteht, verändert sich in seiner Intensität, verschwindet. Gleiches gilt für alle Empfindungen, Gedanken und Gefühle.
Nichts ist immer gleich. Nicht ist immer da.
Wenn ich das bemerke, kann ich bewusst entscheiden worauf ich meine Aufmerksamkeit richte und die Antwort wählen. Die Reaktion wird zur bewussten Entscheidung.
Damit ich meine Reaktionen bestimme. Und nicht meine Reaktionen mich.
Das Gefäß
Der Rahmen, in dem all das stattfindet. Er gibt Raum, ohne festzulegen, welche Form die Lava darin annehmen muss.
Die Lava
Gedanken, Gefühle, Empfindungen, Bewertungen, Impulse, innere Bilder. Sie tauchen auf, verändern ihre Form, verbinden sich, lösen sich wieder. Nichts davon bleibt für immer genau so.
Vom Beobachten zum Ausrichten
Alles was wahrnehmbar ist kann ausgerichtet werden.
Was haben Meditation und Coaching gemeinsam?
In meiner Betrachtungsweise bildet bei beidem die Wahrnehmen der gemeinsame Ausgangspunkt.
In der Meditation darf das, was da ist, zunächst einfach da sein. Während sich die Meditation auf das Sein konzentriert, betrachtet das Coaching das Werden und das Ausrichten.
Im Coaching kann daraus die Frage entstehen: Was davon braucht meine Aufmerksamkeit und wie möchte ich damit weitergehen?
Im Coaching geht es nicht um radikale Selbstoptimierung, das Wegmachen von Ecken und Kanten oder das Erzwingen einer kompletten Neufindung. Der Ausgangspunkt ist ein ganz anderer: Das was schon da ist: wahrnehmen, anerkennen und ausrichten.
Wenn wir bemerken, was unsere Aufmerksamkeit bindet, können wir beginnen, den Fokus auszurichten. Bemerken, was ist und entscheiden, wie sich daraus für jetzt eine stimmige Handlung ausrichten.